Eidgenössisches Feldschiessen

Am Eidgenössischen Feldschiessen treffen sich alljährlich Schützinnen und Schützen aus dem In- und Ausland zu einem Grossanlass, der jeweils gleichzeitig an zahlreichen Orten in der Schweiz stattfindet. Während eines ganzen Wochenendes messen sich erfahrene Routiniers und talentierte Anfänger in ihrer Geschicklichkeit und Präzision. Sie nehmen die 300, 50 oder 25 Meter entfernten Zielscheiben ins Visier, von denen die einen für die Gewehrschützen, die anderen, näherstehenden, für die Pistolenschützen positioniert sind. Es werden immer 18 Schüsse in Serie abgegeben.

Mit mehr als 128'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 2017 ist das Eidgenössische Feldschiessen die grösste Sportveranstaltung der Schweiz und sogar das grösste organisierte Schützenfest der Welt. Aus einer vorerst rein militärischen Angelegenheit, entstanden in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Stärkung der Schweizer Armee und der Bundesübungen, entwickelte sich das Eidgenössische Feldschiessen zu einer sportlichen Freizeitbeschäftigung, die schweizerischer gar nicht sein könnte und bei der die älteren Jahrgänge den jüngeren stets die friedliche Handhabung einer Feuerwaffe beibringen. Seit der Bundesrat 1996 die obligatorische Mitgliedschaft der Wehrpflichtigen in einem Schützenverein aufgehoben hat, ist die Zahl der Mitglieder des Schweizer Schiesssportverbands allerdings laufend gesunken.


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Kanton


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