Basler Trommeln

Die Trommel ist für viele Bewohnende der Stadt Basel ein Identifikationssymbol. Es gibt hier schätzungsweise 4’000 ausgebildete Trommlerinnen und Trommler. Um die Grundelemente des Trommelspiels zu beherrschen, bedarf es mehrerer Jahre Übung. Schulen, die vorwiegend von Vereinigungen der Basler Fasnacht geführt werden, lehren die ungeschriebene Phrasierungstechnik, deren Wirkung häufig mit dem «Swing-Gefühl» des Jazz verglichen wird. In den 1920er Jahren entwickelte Dr. Fritz Berger, bekannt als «Drummel-Doggter», eine seit 1819 bestehende Trommel-Notation der eidgenössischen Tambourordonnanz weiter und verhalf dem Basler Trommelspiel damit zu internationaler Beachtung.

Der Erfolg des Basler Trommelns ist auf eine breite gesellschaftliche Verankerung im Laufe der Geschichte zurückzuführen. Seit dem Mittelalter hat sich die Trommelkunst in Basel nie einseitig im militärischen Gebrauch verfestigt, sondern für vielfältige Zwecke verfeinern können. Getrommelt wird in Basel heute bei ganz verschiedenen Anlässen: an der Fasnacht, am «Vogel Gryff», bei städtischen Festivitäten oder an privaten Anlässen. Die Basler Trommel-Tradition hat das heutige Tambouren- und Pfeiferwesen in der ganzen Schweiz massgeblich beeinflusst.


Detailbeschreibung

Basler Trommeln (PDF, 407 kB, 28.01.2026)Ausführliche Beschreibung


Kategorie


Kanton


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Kontakt

Basler Trommelakademie
Kasernenhof 8
4058 Basel
www.trommelakademie.ch

Offiziells Basler Bryysdrummle und -pfyffe
www.offiziells.ch

Schweizerischer Tambouren- und Pfeiferverband
stpv-astf.ch

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